Geschichte. Im zweiten Artikel der Bolivien-Reihe geht es im die unvollendete Revolution von 1952 und der Ära der Militärdiktaturen.

In dieser Sparte finden Sie alle Beiträge zur Geschichte der verschiedenen Länder und Regionen der Welt.

Bolivien - die unvollendete Revolution und die Ära der Militärdiktaturen

11.07.2019 - von Mathias Hartmann

Eine der wichtigsten Zäsuren in der bolivianischen Geschichte ist die Revolution von 1952. Infolge der Revolution wurden eine Reihe wichtiger Reformen durchgeführt, die das Land maßgeblich verändern sollten.

 

Bolivien vor der Revolution

Die Revolution von 1952 in Bolivien war die zweite Revolution Lateinamerikas und bedeutete den Übergang von der semifeudalen zur staatlich gelenkten Wirtschaft. Sie sollte die Besitzverhältnisse neu verteilen.

 

Die Partei Movimiento Nacionalista Revolucionario (MNR) war eine Partei der Arbeiterklasse und des Militärs. Sie wurde 1941 gegründet und erreichte 1951 unter der Führung von Víctor Paz Estenssoro die Mehrheit der Wählerstimmen. Aufgrund angeblicher kommunistischer Tendenzen verweigerte aber die Oligarchie dem MNR die Regierungsübernahme und setzte eine Militärjunta ein.

 

Die Revolution von 1952

Am 9. Mai 1952 konnte der MNR doch noch die Regierungsverantwortung übernehmen. Vorausgegangen waren Straßenproteste, die u.a. vom Polizeiminister, Bergarbeitern und Gewerkschaften mitgetragen wurden. Durch die Landbevölkerung und Bergarbeiter wurde die politische schließlich auch zur sozialen Revolution. 

Durch die Proteste wurde also die Wählerentscheidung von 1951 durchgesetzt, worauf verschiedene Reformen durch Paz Estenssoro umgesetzt werden konnten.

 

Die von der Regierung umgesetzten Reformen änderten die Gesellschaftsstrukturen grundlegend und sollten zu einer klassenübergreifenden Revolution führen.

Das Wahlrecht war bis 1952 nur erwachsenen Männern vorbehalten, die zudem über ein bestimmtes Grundeinkommen verfügen mussten. Außerdem mussten sie lesen und schreiben können. 

Nach der Revolution wurde schließlich das allgemeine Wahlrecht für alle volljährigen Bolivianer eingeführt, was die politische und juristische Gleichstellung aller Bolivianer mit sich brachte. 

Diese Reform ist außerdem eine Grundvoraussetzung für die Präsidentschaft des aktuellen Amtsinhaber Evo Morales. Durch diese wurde es nämlich einer indigenen Person erst möglich, durch das aktive und passive Wahlrecht politisch partizipieren du dürfen.

 

Hinsichtlich der Gewerkschaften wurde die Central Obrera Boliviana (COB) gegründet, die bis 1958 de facto vom MNR kontrolliert wurde. Ab 1963 wurde die COB allerdings zu einem wichtigen selbstständigen oppositionellen Akteur, gegen den nicht mehr regiert werden konnte. Der COB wurde nämlich zu starken und gut organisierten politischen Kraft, der durch sein Mobilisierungspotenzial starken Druck auf die Regierung ausüben konnte.

Die Stärkung der Gewerkschaften begünstigten außerdem ebenfalls den politischen Werdegang von Evo Morales, da seine politische Karriere in der Gewerkschaft der Kokabauern begann. 

 

Eine der wichtigsten Reformen war die Agrarreform von 1953. Diese war auch für die indigene Bevölkerung eine sehr wichtige Veränderung, da indigener Widerstand auch immer eine Forderung nach eigenem Territorium enthielt. Die Agrarreform beendete schließlich das Hacienda-System und damit auch die de facto Schuldknechtschaft indigener Landarbeiter.

Die Reform wurde letztlich auch von jenen indigenen Landarbeitern in Gang gesetzt, indem sie bewaffnet das Land besetzten, das sie bereits bearbeiteten. Die Reform wurde am 3. August 1953 verkündet.

Langfristig führte sie jedoch zu einer stark individualisierten Parzellierung des Landbesitzes, sodass hauptsächlich Klein- und Kleinstbetriebe – die Minifundien – für die Subsistenzwirtschaft entstanden, die sehr schwer in den Markt zu integrieren waren. 

Kollektiver Landbesitz wie ihn die Indigenen immer wieder forderten, blieb von der Reform jedoch weiterhin nicht berücksichtigt. 

Durch diese Reform wurde aber die Erschließung des tropischen Tieflands im Osten Boliviens in Gang gesetzt, das bisher weitestgehend unerschlossen blieb. 

 

Zur Erschließung des Ostens wurden einige Infrastrukturmaßnahmen wie bspw. eine asphaltierte Straße zwischen dem andinen Cochabamba und dem tropischen Santa Cruz de la Sierra oder dem Bau einiger Eisenbahnstrecken durchgeführt. Diese Maßnahmen trugen für die spätere Entwicklung der Stadt Santa Cruz bei, sodass sie zum wirtschaftlichen Epizentrum des Landes werden konnte.

 

Der Bildungssektor wurde im Jahre 1955 reformiert. Dabei wurde die kostenlose Schulbildung und die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Von dieser Reform profitierten alle ethnischen und sozialen Gruppen, denn sie sorgte für mehr Inklusion innerhalb der bolivianischen Gesellschaft.

 

Das Militär wurde ebenfalls reformiert, sodass mehr Indigene und Mestizen im Offizierskorps berücksichtigt wurden. In politischer Hinsicht blieb die Armee weiterhin sehr gespalten. Diese Tatsache ist für die folgende Ära der Militärdiktaturen sehr bedeutsam.

 

Die unvollendete Revolution

Die Reformen der Revolution blieben bereits mittelfristig stecken, da dem Land sowohl die nötigen Mittel, als auch qualifiziertes Personal fehlten. Dadurch blieb sie in ökonomischer und politischer Hinsicht auch nur eine halbe, bzw. unvollendete Revolution.

Bereits seit 1955 wuchs die Abhängigkeit vom Ausland und insbesondere von den USA. Der Markt wurde also für ausländische Investoren geöffnet. 

 

Die indigene Bevölkerung sollte in einer mestizischen bolivianischen Kultur aufgehen. Daher sollten ethnischen Attribute in den Hintergrund gestellt werden (z.B. der rassistisch konnotierte Begriff Indio) und dafür Bezeichnungen in den Vordergrund rücken, die die soziale Klasse widerspiegeln (z.B. Campesino- Bauer). 

Dennoch entwickelte sich der homogenisierende Kurs der Regierung langfristig zur ethnisch-kulturellen Pluralität. 

 

Die Revolutionspartei MNR fand sich indes in parteiinternen Flügelkämpfen wider, sodass das Reformengagement erheblich nachließ. Im Oktober 1964 putschte sich schließlich René Barrientos Ortuño am Anfang der dritten Amtszeit von Víctor Paz Estenssoro an die Macht. Der Putsch wurde von verschiedenen politischen Strömungen unterstützt. 

 

Die Ära der Militärdiktaturen

Durch den Putsch von Barrientos Ortuño wurde die Ära der Militärdiktaturen eingeleitet, die zwischenzeitlich nur kurz von zwei zivilen Regierungen unterbrochen wurde. 

René Barrientos Ortuño regierte Bolivien von 1964-1969. Durch eine sogenannte Restaurative Revolution wollte er das Land verändern und zur Zweiten Republik führen. Da er ein Mestize war, der die indigene Sprache Quechua sprach, gelang es ihm, einen guten Zugang zur indigenen Bevölkerung zu finden und ein engeres Bündnis zwischen Indigenen und Militär aufzubauen. Daher gelang es auch Ernesto „Che“ Guevara nicht, die indigene Landbevölkerung für sein Revolutionsvorhaben zu gewinnen, sodass er in Bolivien scheiterte. 

 

Die Ära der Militärdiktaturen lassen sich in zwei Phasen einteilen – in die Phase der linken und rechten Militärdiktaturen.

Barrientos Ortuño leitete mit seinem Putsch eine Phase linker Militärdiktaturen ein. Diese Phase wurde von Offizieren geprägt, die von der Militärreform des MNR profitierten. Dazu gehört nicht nur Barrientos Ortuño selbst, sondern alle Indigene und Mestizen, die durch den MNR in das Offizierskorps aufsteigen konnten. 

In dieser Phase wurden Gewerkschaften, Bergarbeiter und kommunistische Guerillas wie Che Guevara bekämpft. 

Nach dem Tod von Barrientos Ortuño am 27. April 1969 übernahm sein Vizepräsident Luis Adolfo Siles Salinas die Regierung, die nur kurze Zeit anhalten sollte.

Die linken Militärdiktaturen verfolgten bis 1970 eine Politik der Verstaatlichungen. Dabei entwickelte sich zunehmend ein Machtkampf zwischen der rechten und linken Fraktion des Militärs.

 

Der rechte Offizier Hugo Banzer Suárez versuchte bereits 1970, mit einem Putsch an die Macht zu gelangen; Banzer erreichte sein Ziel schließlich ein Jahr später. Er war nur einer von einer Vielzahl an Absolventen der U.S. Army School of the Americas in Fort Benning, die in Lateinamerika als Diktatoren oder Menschenrechtsverletzer unrühmlich bekannt wurden.

Banzer regierte bis 1978 und wurde bei seinem Putsch vom MNR und Paz Estenssoro, sowie der kleinen aber mächtigen Gruppe von Deutsch-Bolivianern unterstützt. 

Die Innenpolitik wurde äußerst repressiv; durch ein Massaker an eine Gruppe indigener Bolivianer verwarf sich schließlich auch das bis dahin positive Verhältnis zwischen Militär und Indigenen. 

Es folgten eine Reihe rechter Militärdiktatoren. Einer davon war Luíz García Meza Tejada, der sich 1980 an die Macht putschte. Er war selbst in die organisierte Drogenwirtschaft integriert, sodass er nicht mehr tragbar blieb und durch eine Junta ersetzt wurde. 

1982 zog sich das Militär aus der Regierung zurück.

Die Ära der Militärdiktaturen war von extremer politischer Instabilität geprägt. Es kam zu keinen politischen Maßnahmen, die die Situation der indigenen Bevölkerung begünstigte. 

 

Rückkehr zur Demokratie

Präsident Siles Zuazo leitete den Übergang zur Parteiendemokratie und demokratischen Wahlen ein und wurde überparteilich unterstützt. Auf internationaler Ebene wurde seine Regierung ebenfalls sehr geschätzt. Beispielsweise arbeitete der aus Deutschland geflüchtete Nationalsozialist Klaus Barbie – der Schlächter von Lyon – unter Banzer und Meza als Berater in Bolivien, wurde aber von Siles Zuazo 1983 an Frankreich ausgeliefert.

Siles Zuazo übernahm aber ein Bolivien, das durch die inkompetente Wirtschaftspolitik der Militärregierungen große wirtschaftliche Probleme hatte. Da der COB die Regierung stark unter Druck setzte und sich eine Regierungsbeteiligung erhoffte, die Ministerien ständig neu besetzt wurden und es laufend zu neuen Streiks kam, wurde das Land geradezu paralysiert. 

 

Siles Zuazo trat 1985 zurück, um Neuwahlen zu ermöglichen. Es kandidierten u.a. Banzer und Paz Estenssoro, die 32,8% bzw. 30,4% der Wählerstimmen gewannen. Das Parlament wählte Paz Estenssoro zum Präsidenten, der anschließend versuchte, die Kreditwürdigkeit Boliviens wiederherzustellen. Dafür erhielt er vom Parlament umfassende Vollmachten. Er leitete ein Programm zur Privatisierung öffentlicher Betriebe ein und führte mit dem Dekret 21060 die neoliberale Strukturanpassung und das staatskapitalistische Modell ein. Mit seinem Planungsminister – dem späteren Präsidenten Boliviens – Gonzalo Sánchez de Lozada gelang es ihm schließlich, die Inflation einzudämmen. 

 

Durch die – unvollendete – Revolution von 1952 wurden also wichtige Schritte zur Gleichberechtigung aller ethnischen und sozialen Gruppen eingeleitet, die aber mittelfristig stecken blieben. Dennoch beeinflusste sie nicht nur die – insbesondere linke Phase – der Militärdiktaturen durch die Militärreform, sondern begünstigte durch die Reform des Wahlrechts auch die politische Partizipation benachteiligter Gruppen wie der indigenen Bevölkerung. 

 

Dadurch gewannen die verschiedenen ethnischen und sozialen Gruppen mehr Selbstbewusstsein und forderten verstärkt ihre Rechte ein. Die entstehenden sozialen und indigenen Bewegungen werden im nächsten Teil dieser Reihe zur Geschichte Boliviens näher beleuchtet.

Bolivien - Kolonialzeit und Republik

04.07.2019 - von Mathias Hartmann

Die Geschichte Boliviens ist mannigfaltig und oftmals schwer zu greifen. Sie beginnt bereits lange Zeit, bevor die ersten Europäer die beiden Amerikas betraten und ist in dieser Zeit mit der europäischen Historie nur schwer zu vergleichen.

 

Zu den ältesten Spuren, die auf dem heutigen bolivianischen Staatsgebiet zu finden sind, zählt die Kultur von Tiwanaku. Im 10. Jahrhundert erreichte die Tiwanaku-Kultur eine beachtliche Ausdehnung im Hochland Boliviens und Teilen Perus. Zwar geben einige archäologische Funde Aufschlüsse über Tiwanaku, dennoch bleibt der Grund für den Untergang der Kultur unklar. Die Ruinen im gleichnamigen Ort im heutigen Bolivien zählen aber zu den Bedeutendsten und sind für die Identität – insbesondere der indigenen Bevölkerung – Boliviens äußerst wichtig und präsent.

 

Nach dem Untergang der Tiwanaku-Kultur entstanden señorías – Fürstentümer – der Aymara-Kultur. Diese Fürstentümer werden schließlich durch die Eroberung des Inkaherrschers Pachacutec dem Inkastaat – dem Tahuantinsuyu – einverleibt.

 

Die Kolonialzeit

Nach der sogenannten Entdeckung der Amerikas begannen die Europäer, den Doppelkontinent zu erschließen. Dazu gehörte auch die gewaltsame Eroberung des südamerikanischen Kontinents, mit der die Europäer ihre Vormachtstellung ausbauen und festigen wollten. Um dies zu gewährleisten, nutzten sie bereits bestehende indigene Strukturen der Inkas. Dazu gehörte auch das System der indirekten Herrschaft, sodass sich ein System der Schutzherrschaft – der Encomienda – etablierte. 

 

Nichtsdestotrotz konnten indigene Gemeinschaften teilweise eine gewisse Unabhängigkeit bewahren, da der koloniale Staat aufgrund seiner Topographie schwer zu erschließen war und nicht überall Präsenz zeigen konnte. Dadurch konnten sie einige indigene Strukturen bewahren, die teilweise heute noch in der einen oder anderen Form existieren. 

 

Wegen der Unterdrückung und der andauernden Gewalt gegen die indigene Bevölkerung etablierte sich auch Widerstand gegen die Kolonialmacht. Der wohl bekannteste Akt des Widerstandes war die von Tupac Katari geführte Rebellion von 1779-1782, die aber scheiterte. Seine Bewegung und Rebellion ist auch heute noch in weiten Teilen der indigenen Bevölkerung präsent und identitätsstiftend. Daher wurde er auch Namensgeber einer späteren indigenen Bewegung und bleibt durch die aktuelle Staatsräson weiterhin präsent.

 

Die undurchdringliche Amazonasregion konnte von der Kolonialmacht nicht erobert werden - eine Erfahrung, die sie mit dem Inkastaat gemein hat.

 

Die Republik

Im Februar 1825 wurde Bolivien von General Antonio José de Sucre von der spanischen Kolonialmacht befreit. Bolivien wurde am 6. August auf Teilen des kolonialen Vizekönigreichs Hoch-Peru unabhängig erklärt.

Für die indigene Bevölkerung änderte diese Tatsache aber nur sehr wenig: sie blieb weiterhin vom politischen Leben ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde ihr Land geraubt und kollektiver Landbesitz besteuert, um schließlich mehr private Eigentumstitel zuzulassen. 

Die indigene Bevölkerung musste ohne Lohnzahlung auf Haziendas – Landgütern mit kolonialen Strukturen – in semifeudalen Strukturen arbeiten. 

Aufgrund der schlechten Situation der Indigenen, organisierten die Betroffenen weiterhin Widerstand. In der neu entstanden Republik wurde dieser Widerstand teilweise auch auf juristischer Ebene praktiziert. 

 

Von 1898-1899 kämpften im Föderalismuskrieg Liberale aus dem Norden gegen Konservative aus dem Süden. Dabei unterstützten Quechuas – die Nachfahren der Inkas – und Aymaras den liberalen Norden militärisch. Dadurch kämpften Indigene gegen diejenigen, für die sie im Hazienda-System in quasi-Leibeigenschaft arbeiteten. Durch die Unterstützung der Indigenen gewannen die Liberalen. Dennoch setzten die Liberalen anschließend das Militär gegen die indigene Bevölkerung ein, sodass Indigene politisch weiterhin ausgeschlossen blieben. 

Im Zuge des Sieges wurde der Regierungssitz von Sucre nach La Paz verlegt, wenngleich Sucre weiterhin die konstitutionelle Hauptstadt blieb. Die indigene Bevölkerung wurde zur Abgrenzung durch ein gemeinsames Merkmal – die nicht-weiße Hautfarbe – homogenisiert. 

 

Im Chaco-Krieg (1932-1935) – der wegen der schlechten Organisation und Durchführung auch der  „dumme Krieg“ genannt wird – kämpfte Bolivien gegen Paraguay. Dabei musste insbesondere die indigene Bevölkerung massive Verluste erleiden. Bolivien musste neben der Kriegsniederlage ebenfalls massive Gebietsverluste hinnehmen. 

 

Im Jahre 1937 putschte Germán Busch Becerra und wurde Präsident Boliviens. Anschließend führte er ein ausgiebiges Modernisierungsprogramm durch. 1939 gab er jedoch bekannt, als Diktator weiterregieren zu wollen und starb schließlich unter ungeklärten Umständen.

Bis zum Jahre 1951 folgten schließlich eine Vielzahl weiterer Präsidenten, hinter denen aber immer die alten weißen elitären Kräfte standen.

 

Die Jahre 1951/1952 sollten durch die sogenannte unvollendete Revolution und die damit einhergehenden Reformen eine wichtige Zäsur in der Geschichte Boliviens darstellen. Diese Zäsur und die Ära der Militärdiktaturen werden im nächsten Teil der Reihe Geschichte Boliviens näher dargestellt.